In den Schriften wurde Marciena – die Burg Marxne – zum ersten Mal im Jahre 1213 in der Heinrichs Chronik erwähnt.

1211-1213 übernehmen die deutschen Kreuzfahrer lettische Länder.

Von dem 13. Jh. ist Marciena Besitz der Familie der Freiherren von Tiesenhausen.
Im Jahre 1740 wurde in Marciena die erste Schule gebaut.
1908 wurde der Bibliothekverein gegründet.

Von dem 1885 ist der Besitzer Woldemar Freiherr vom Maydell. Das Schloss von Marciena war ein Meisterwerk von Neorokoko, das prächtigste Schloss im Baltikum. Bilder von dem Lettischen Geschichtsmuseum. Das Schloss brannte im Jahre 1918 nieder.

1918 wird Lettland ein unabhängiger Staat. Marciena – ein starkes Produktions-, Wirtschafts- und Kulturzentrum.
1940 UdSSR-Okkupation – am 14. Juni 1941 wurden von Marciena nach Sibirien 9 Menschen verbannt. Am 25. März 1949 wurden von Marciena nach Sibirien 61 Leute verbannt.
15. November 1944, es ist Krieg, im Landgut von Marciena wird ein Kinderheim eröffnet.

1945 UdSSR-Okkupation.
Im Jahre 1949 gründeten die Kommunisten in Marciena zwangsweise die ersten Kolchosen. In Marciena wurde eine geheime pilotenlose Flugstation gebaut. Es kamen Tausende von Leuten aus Russland an.

4. Mai 1991 – Wiederherstellung der Unabhängigkeit von Lettland.

Im 1994 stellten die Eigentümer das historische Wirtshaus von Smecere wieder her. Jetzt ist es Gasthaus, Musikklub und Restaurant.
2006 stellte die Familie Solim das Landgut Marciena wieder her. Jetzt ist es der SPA-Kurort „Mārcienas muiža”.
2008 wurde mit Unterstützung der Familie Solim und anderer Spender die orthodoxe Kirche des heiligen Alexej von Marciena restauriert.
2009 hat in der Gemeinde Marciena die Betonproduktionsstätte „Cemex” die Arbeit begonnen und mit dem EU-Geld wurde im Zentrum Strassenbeleuchtung, Wasserleitung und Kanalisation installiert.
2011.18.11. wurde in Marciena das Museum für Geschichte von Marciena eröffnet.
2012.09.03. wurde in Marciena der Verein „Konzums” gegründet.

2013 Feier der 800 Jahre von Marciena. Zur Feier des Jubiläums wurde im Zentrum der Gemeinde ein Gedenkstein gelegt, der von dem Vorsitzenden von Konzums, dem Einwohner von Marciena Herrn Maris Strombergs finanziert wurde.